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WC / Klo

Fusion aus Hygiene und Design

Während lange Zeit nur das normale Stand-WC in den Häusern zu finden war, kam später das Wand-WC, Vorwand­installationen und verschiedene Spülarten hinzu. Mittlerweile gibt es optimierte und zum Patent angemeldete Wasser­führungen und spülrand­lose WCs.

Hersteller: Viega WC und Urinal

Besonders für kleine Bäder bieten sich WCs mit einer geringeren Ausladung an. So lassen sich selbst komplizierte Grundrisse und enge Räume optimal gestalten. Denn re­duzierte Aus­ladungen und eine intelligente Form­gebung schaffen angenehm viel Platz für mehr Bewegungs­freiheit und Komfort.

Für Personen mit höherem Körper­gewicht wird jedoch eine größere Ausladung empfohlen, um keine Ein­schränkungen in Sachen Sitz­komfort zu haben.Bei kleinen Einschränkungen in der Beweglichkeit einer Person bieten Stand-WCs mit einer Komfort­sitzhöhe von + 3 cm eine echte Entlastung. Dadurch wird das Aufstehen deutlich einfacher.


Betätigungsplatten

Zur Auslösung von Unterputz­spülkästen im Bereich der WC-, Bidet- und Urinal­armaturen wird ein breites Spektrum von Betätigungs­platten angeboten - in vielen Designs und Oberflächen.

Sowohl für WCs als auch für Urinale besteht, je nach Spül­system, die Möglichkeit, einen Druck­spüler zu montieren. Bei einem Druck­spüler für das WC lässt sich die Wasser­menge der Spülung meist zwischen 6 und 9 Litern justieren - mit der allerneusten Technik, wie z.B. HiJet-WCs, auch mit 4,5 Litern. Beim Druck­spüler für das Urinal sind Spül­mengen von 2 bis zu 6 Litern üblich. Auch ganz wasser­lose Systeme sind erhältlich, werden aber eher im gewerblichen Bereich eingesetzt.


Aufputzspülkasten

Einfache Aufputzspülkästen werden meistens aus Kunststoff hergestellt, was sie relativ günstig macht. Es gibt aber auch Modelle aus Keramik, zumeist passend zur Keramik-Badserie, für die sie entwickelt wurden. So sieht das ganze Bad dann wie „aus einem Guss“ aus.

Aufputzspülkästen verfügen über eine ausgereifte und bewährte Spültechnik. Für eine schnelle und sparsame Renovierung ist diese Art von Spülung ideal. Sie eignen sich zudem halbhoch hängend auch sehr gut, um einen bisherigen Druckspüler ohne viel Aufwand zu ersetzen.


Unterputzspülkasten

Vorwandinstallationen sind heutzutage die am meisten verwendeten Arten der Montage bei Badsanierungen bzw. Badrenovierungen. Dabei wird keine Wand mehr aufgestemmt, sondern ein Vorbau an die Wand gesetzt. Dafür gibt es spezielle Vorwandinstallationsprodukte, die Sanitärmodule genannt werden.

Für die Installation von WCs, Bidets und Urinalen sind solche Vorwandsysteme bereits mit integrierten Spülkästen ausgestattet. Sie sind später nicht zu sehen, da sie komplett im Vorbau verschwinden. Da dadurch ein aufwändiges Aufstemmen der Mauer entfällt, geht diese Art der Montage schneller und ohne viel Staub vonstatten.

Hersteller: Viega

Druckspüler

Druckspüler werden heutzutage nur noch sehr selten eingesetzt. Bei diesen Modellen wird Wasser direkt aus der Leitung verwendet, welches dann druckvoll zum Spülen freigesetzt wird. Dieser Vorgang ist jedoch mit einer sehr hohen Geräuschentwicklung verbunden.

Aufgrund dieses gravierenden Nachteils werden Druckspüler meistens nur noch in einigen öffentlichen Toiletten verwendet, da Druckspüler nicht sehr viel Angriffsfläche für Vandalismus bieten und dort die Lautstärke für niemanden störend wirkt.


Spülrandloses WC

Spülrandlose WCs sind besonders hygienisch und leicht zu reinigen, weil keine Hohlräume vorhanden sind, in denen sich Ablagerungen festsetzen können. Ein optimierter Wasser­verlauf innerhalb dieser WCs sorgt dafür, dass an jede Stelle des WCs Wasser gelangt. Das bedeutet weniger Keime, weniger Putzen und weniger Geruchs­bildung im Badezimmer.

Spülrandlose WCs gibt es als stand- oder wand­hängende Version und in verschiedenen Design­varianten. Die zum Spülen verwendeten Mengen variieren je nach Version und persönlichem Wunsch zwischen 3 und 6 Litern.


Dusch-WC / WASHLETS

Ein Gefühl von vollkommender Sauberkeit nach einem Gang aufs WC? Sicherlich, aber nur, wenn es ein Dusch-WC ist. Dusch-WCs, oder auch WASHLETs genannt, sind in anderen Ländern schon seit langer Zeit etabliert.

Dusch-WCs reinigen den Intim­bereich nach einem Gang auf das WC mit einem sanften warmen Wasser­strahl. Dabei sind die Einstell­möglichkeiten, je nach Modell, sehr komfortabel. Stellen Sie zum Beispiel die Strahl­art und -stärke, die Wasser­temperatur und die Position der wasser­strahl­ab­ge­ben­den Stab­düse bequem und einfach mit einer handlichen Fern­bedienung für sich ein. Es ist auch möglich Ihr normales WC durch einen Aufsatz zu einem Dusch-WC umzurüsten.


Bidet

Ein Bidet ist ein Sitz­wasch­becken für die komfortable und hygienische Reinigung des Intim­bereichs. In anderen Ländern längst Standard, setzt sich dies auch in Deutschland immer mehr durch - sei es über das klassische Bidet oder mittels eines Dusch-WCs.

Nachdem die Toilette für den Stuhl­gang verwendet wurde und eine grobe Säuberung mit dem Toiletten­papier vollzogen wurde, kommt das Bidet zum Einsatz. Der Bidet-Armatur zugewandt runtergebeugt oder sitzend, wird das Bidet für eine komplette Säuberung des Intimbereichs mit Wasser verwendet. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, es für das Waschen der Füße zu verwenden.


Urinal

In Zeiten hoher Wasser­kosten und steigenden Umwelt­bewusstseins sind Urinale eine hervorragende Lösung, um mit effizientem Wasser­verbrauch allen Hygiene­ansprüchen gerecht zu werden.

Im privaten Bereich werden meistens Urinale mit Absaug­prinzip genutzt. Absaug­urinale spülen mit 0,5 - 2 Litern je Spülgang und sind damit bedeutend wirtschaftlicher als WCs - selbst wenn diese Spülkästen mit Wasser­spartaste besitzen. Neben Urinalen mit Absaug­mechanismus gibt es auch ganz wasserlose Urinale. Dabei kommen speziell konzipierte Siphon­filter zum Einsatz, die die anfallenden Kanal­gase verschließen. Dabei sorgt eine Sperr­flüssigkeit dafür, dass keine unangenehmen Gerüche ins Badezimmer abgegeben werden können.


Tipps

  • Betätigungs­platten gibt es auch mit Infrarot und Bewegungs­meldern. So wird automatisch gespült, wenn jemand das Urinal oder das WC verlässt.
  • Es gibt WC-Sitze mit Absenk­automatik. Damit können sowohl Deckel und Klobrille nicht mehr auf das WC fallen, sondern senken sich ganz langsam ab.
  • Ältere und allgemein bewegungs­einschränkte Menschen können sich oft nur schwer bücken. Da hilft ein Dusch-WC enorm, um die Selbst­ständigkeit zu bewahren.
  • Ein Bidet muss nicht ausschließlich für die Intim­hygiene genutzt werden. Es eignet sich auch sehr gut für Fuß­bäder.
  • Im privaten Bade­zimmer werden gern Urinale mit Deckel eingesetzt.

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